Am 23.01.2013 fand die erste Mitgliederversammlung in diesem Jahr statt. Es waren 75 Mitglieder anwesend, soviel wie noch nie. In der Versammlung wurde eine neue Tarifkommission gewählt und bestätigt (alles schriftlich festgehalten). Desweiteren wurde erläutert wie das Sondierungsgespräch am 10.12.2012 verlief und wie es jetzt weiter gehen soll. Genauso wurde nochmal darauf hingewiesen das eine Schulung für die Tarifkommission in Saalfeld (in der Freizeit der Tarifkommissionsmitglieder)über drei Tage stattfindet. Die Mitglieder waren sehr interessiert und stehen bei zukünftigen Aktionen weiterhin zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle!! J
Der Betriebsrat führte am 31.01.2013 die erste Betriebsversammlung in diesem Jahr durch. Gesprochen haben der Betriebsrat, die Geschäftsführung, der HR Manager und Thomas Schneider von Ver.di. Die Versammlung an sich war informativ und es wurden viele Fragen an die Geschäftsführung gestellt. Diese Fragen wurden sehr ins lächerliche gezogen und man hatte das Gefühl, das wir der Geschäftsführung nichts wert wären. Der HR Manager erzählte 15 Minuten lang, dass es ihm leid tue das so viele Fehler bei Abrechnungen und Stundenbuchungen passiert sind. Er entschuldigte sich immer wieder. Aber eines versteh ich nicht: Wieso bekommt eine so große Firma seit so vielen Jahren es einfach nicht geregelt, dass sowas nicht passiert? Und zum Schluss war noch Thomas Schneider mit seiner Rede dran. Er begeisterte viele Leute mit seinen Aussagen zu den Gesprächen und eventuellen Arbeitskampf. Daran hat man wieder einmal gemerkt, die Mitarbeiter wollen einen Tarifvertrag. Er erntete großen Applaus.
So das war es erst mal wieder von uns Leipzigern! Allen anderen Standorten drücken wir auch weiterhin die Daumen, das es bei Euch auch vorwärts geht!
Nikki
Hallo Nikki, die Antwort auf Deine Frage hast Du selbst geschrieben.
“Aber eines versteh ich nicht: Wieso bekommt eine so große Firma seit so vielen Jahren es einfach nicht geregelt, dass sowas nicht passiert?”
Deine Antwort:
“Diese Fragen wurden sehr ins lächerliche gezogen und man hatte das Gefühl, das wir der Geschäftsführung nichts wert wären.”
Auf der Prioritätenliste stehen die Mitarbeiter und deren natürliches Bedürfnis pünktlich und korrekt berechnet ihren Lohn zu bekommen, ziemlich weit hinten.
liebe Grüße
Hallo Nikki,
es ist ja schön, das Du es im Großen und Ganzen mit der Beteiligung der Kollegen so positiv siehst.
Mein Eindruck ist aber der, dass die GL den Druck, leider recht erfolgreich, vom Kessel genommen hat.
Da war der Spatz in der Hand wertvoller als die Taube noch auf dem Dach.
Das ganze Streikgeschrei einiger Weniger ist kontraproduktiv.
Die konsequente Verweigerung aller Freiwilligkeit ist jetzt wichtig. Ruhig mit dem Hinweis auf das Desinteresse für die Rechtssicherheit der Mitarbeiter auf Seiten der Unternehmensführung.
Es geht ja im Grunde um das Festschreiben des erreichten im TV.
Jedes Interesse für die Mitarbeiterprobleme ist geheuchelt.
Wie definiert man denn bei uns Kunde?
Etwa wie im Spot? Wo das kleine Mädchen weint, weil das Lieferauto vorbei fährt.
Oder ist das der Ausdruck für die Zapfstelle von Lebenssaft? – Lebenssaft = Geld / Kapital -
Den Kundenstatus verliert jeder sofort, wenn er keine Kohle mehr hat.
Dann ist der blöckende Wanzt nur noch Balast.
Wie schon in meinen Beiträgen zu verschiedenen Themen zum Ausdruck kommt. Zusammenrücken, den BR nicht unkritisch aber doch in seinem Bestreben für erträgliches Betriebsklima unterstützen.
LG das Urgestein
Der nächste Negativ-Bericht:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ard-reportage-dokumentiert-missstaende-in-der-leiharbeit-bei-amazon-a-883156.html
http://programm.ard.de/TV/daserste/ausgeliefert–leiharbeiter-bei-amazon/eid_281069485704849?datum=&list=main&first=1
Nur so nebenbei!