Stellungnahme der ver.di Betriebsgruppe Bad Hersfeld zu den aktuellen Geschehnissen
Wir haben bewusst mit unserer Stellungnahme gewartet, um der Geschäftsleitung Gelegenheit zu geben, auf die in den Medien genannten Vorwürfe zu reagieren.
Zuallererst möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir den „Shitstorm“ in diversen Foren, allen voran auf der Facebook-Seite von Amazon verurteilen und ablehnen. Wir distanzieren uns ebenfalls von etwaigen Boykottaufrufen und sehen es mit Sorge, dass Kunden ihre Konten bei uns löschen. Ein Boykott hätte keine Verbesserung der Lage der bei Amazon Beschäftigten, egal ob Leiharbeiter oder Direktangestellte, zur Folge, sondern würde den psychischen Druck auf diese erhöhen und Angst um den Arbeitsplatz schüren. Deshalb fordern wir die Menschen dazu auf, anstatt sich an einem Boykott zu beteiligen, unsere Online-Petition für bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon – und zwar für alle Mitarbeiter/innen – zu unterzeichnen. Bisher haben sich mehr als 30.000 Menschen für Amazon, als wichtiges Unternehmen in Deutschland ausgesprochen und dementsprechend gefordert, dass man seiner Verantwortung gerecht werden müsse. Die Petition findet Ihr unter
Wir weisen ganz klar die Vorwürfe von uns, die aktuelle Berichterstattung wäre eine von ver.di inszenierte Kampagne gegen Amazon. Presse-Kampagnen sind nicht Teil unserer gegenwärtigen Strategie und wir sind nicht gegen Amazon. Im Gegenteil, wir haben ein großes Interesse daran, dass das Erfolgsmodell Amazon auch weiterhin erfolgreich bleibt. Bei Fragen oder Zweifeln diesbezüglich könnt Ihr Euch jederzeit an unsere Vertrauensleute wenden.
Wir hoffen von Herzen, dass Amazon die Krise möglichst bald überstanden hat und aus den Fehlern lernt. Da sind wir jetzt alle in der Verantwortung: Die Geschäftsleitung, der Betriebsrat, wir als Betriebsgruppe und jede/r einzelne Kolleg/in.
Es hat uns erleichtert zu erfahren, dass Amazon die Zusammenarbeit mit den ebenfalls in die Kritik geratenen Subunternehmen beendet und sich hier seiner Mitverantwortung gestellt hat.
Im All Hands wurde allerdings leider nur oberflächlich auf die konkreten Vorwürfe eingegangen, während die Art und Weise der Berichterstattung im Mittelpunkt stand. Um das Thema ein für alle Mal vom Tisch zu bekommen ist unserer Meinung nach jetzt eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe nötig. Die Kolleg/innen haben das Recht zu erfahren, was konkret an den einzelnen Vorwürfen dran ist und wie die Geschäftsleitung darauf reagiert hat.
Für uns ergeben sich noch viele offene Fragen, die wir gerne von der Geschäftsleitung beantwortet hätten. Die Fragen findet Ihr am Ende dieses Beitrages. Wir bitten das Management uns diese Fragen öffentlich zu beantworten, damit für jede/n Kolleg/in ersichtlich ist, was an dem ARD Beitrag gelogen oder übertrieben sein soll, was stimmt und wie reagiert wurde. Nur so können wir uns ein objektives Bild verschaffen.
Wir sind der Meinung, ohne die ehrliche Beantwortung dieser Fragen kann von Aufarbeitung keine Rede sein und hoffen, die Geschäftsleitung wird die Vorwürfe ein für alle Mal entkräften. Auch wenn wir es grundsätzlich lieber sähen, dass Menschen direkt bei Amazon beschäftigt sind, so wird sich der Einsatz von Leiharbeit auch in Zukunft im Saisongeschäft nicht verhindern lassen. Umso wichtiger ist es, dass faire Bedingungen für die Leiharbeiter/innen geschaffen werden, z. B. in Form von gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit. Wir rufen die Geschäftsleitung und den Betriebsrat dazu auf, entsprechende Regelungen zu schaffen und schriftlich festzulegen.
Allen Amazonies sagen wir: KOPF HOCH UND LASST EUCH NICHT UNTERKRIEGEN!
FRAGENKATALOG:
- Wurde den spanischen Kolleg/innen vor Ort suggeriert, sie bekämen eine Direktanstellung und wurde dort über die Höhe des Lohnes informiert?
- Haben die spanischen Kolleg/innen vorher erfahren, dass sie nicht direkt bei Amazon, sondern bei einer Leiharbeitsfirma tätig sein würden? Wenn ja, mit welcher Vorlaufzeit haben sie es erfahren? Wurden sie vorher über den Lohnunterschied informiert?
- Wurde sichergestellt, dass die Kolleg/innen die Verträge, die sie unterzeichnen inhaltlich verstehen? Wurde den Kolleg/innen eine Übersetzung des Arbeitsvertrages vor Unterzeichnung vorgelegt?
- Wurde den Kolleg/innen die Unterkunft + Verpflegung vom Lohn abgezogen? Wenn ja, wieviel?
- Wussten die Kolleg/innen vorher wie und zu welchen Bedingungen sie untergebracht und zum Arbeitsplatz gebracht werden?
- Wie verlief die Rekrutierung der polnischen Kolleg/innen bezüglich der o. g. 5 Fragen?
- Was hat die nachträgliche Untersuchung bezüglich der Überbelegung von Unterkünften ergeben? In wie vielen Fällen gab es tatsächlich eine Überbelegung und wie sind diese zustande gekommen? Wusste man vorher nicht, wie viele Leiharbeitnehmer kommen würden und konnte man somit nicht genau planen?
- Entspricht es der Wahrheit, dass die Busse regelmäßig überfüllt waren? Wurden hier generell oder in Einzelfällen rechtliche Bestimmungen missachtet? Wurden Kolleg/innen von der Security genötigt in überfüllte Busse einzusteigen?
- Haben die Leiharbeitnehmer/innen Ihren Lohn immer pünktlich bekommen?
- Wurde die Firma H.E.S.S. Security direkt von Amazon beauftragt und gab es Kompetenzüberschreitungen seitens dieser Firma?
- Welche Beschwerden sind wann zur Geschäftsleitung gedrungen und was hat man zu welchem Zeitpunkt unternommen, um Abhilfe zu schaffen?
- Gab es vor dem Erscheinen des ARD-Berichtes Anfragen seitens der Presse und wenn ja, was genau wurde angefragt? Wieso wurde nicht reagiert?
- Wenn man zeitnah wusste, dass man im Focus der Presse stehen wird, wieso wurde seitens Amazon nicht frühzeitig eine Erklärung zum Thema abgegeben und darauf hingewiesen, dass etliche der Probleme bereits gelöst wurden?
- Gibt es bisher messbare wirtschaftliche Auswirkungen der Affäre auf Amazon Deutschland? Gibt es z. B. einen signifikanten Rückgang bei den Bestellungen? Wie hoch ist der Umfang der gekündigten Konten, bei denen sich die Kündigung auf den Beitrag bezieht?
- Wenn der Beitrag teilweise erfunden ist und die Prinzipien der Pressefreiheit hier für eine geschäftsschädigende Kampagne missbraucht wurden, wieso klagt Amazon von der ARD keine Gegendarstellung bzw. bei wirtschaftlichem Schaden Schadenersatz ein?
- Was gedenkt man außer der Kündigung der Subunternehmen zu tun, um mögliche Fehler beim Umgang mit Leiharbeitnehmer/innen künftig von vornherein zu vermeiden?
- Wird Amazon sich verpflichten, den Leiharbeiter/innen „Equal Pay“, also gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, zuzusichern?
Hallo!
Der Link zu der Petition funktioniert leider nicht, der Punkt hinten muss weg!
http://www.change.org/de/Petitionen/amazon-deutschland-verbessern-sie-die-arbeitsbedingungen-ihrer-leiharbeiter
MfG & weiterhin viel Erfolg
Jens
Hallo Jens,
vielen Dank für den Hinweis. Wurde korrigiert.
Schöne Grüße
Kollege von FRA3
Das Interesse der Medien scheint ja schon wieder abgeklungen zu sein.
http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/rz-thema_artikel,-Leiharbeiter-als-billige-Amazon-Massenware-Koblenzer-Zeitarbeitsfirma-klagt-an-%E2%80%93-Ein-Blick-in-die-V-_arid,560953.html
abwarten
http://daserste.ndr.de/annewill/
http://www.hr-online.de/mobil/nachrichten/sd/47658139
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt-titel-thesen-temperamente/13514808_der-fall-amazon-wie-abhaengig-ist-der
der noch, reicht erst mal wieder – unglaublich
Zu Frage 14.
Träumt weiter!
Weitere Traumdeutungen: „Equal Pay“
@GenervtFRA1: Inwiefern träumen? Es sind ja Fragen und keine Aussagen… Schonmal eine Frage geträumt?
Hallo Verdi Amazon Team:
Folgende E-Mail habe ich gerade über das Amazon Kundenformular abgesendet:
Ich bin langjähriger Kunde und Nutzer des Amazon Partner-Programms. Nach den Berichten in den Medien habe ich mir versucht ein eigenes Bild auf Basis der pressemitteilungen von Amazon und der Diskussion bei verdi zu machen.
Als Kunde und Partner erwarte ich von Amazon einen Tarifvertrag für Angestellte und Leiharbeiter.
Ich bin zwar von ihrem Service nach wie vor begeistert, könnte es aber nicht ertragen, wenn dies auf dem Rücken der Angestellten und Leiharbeiter passiert.
Die Stellungnahme ist in meinen Augen wertlos, denn der gezeigte Bericht hat nichts mit dem Thema Tarifvertrag zu tun. Zeitarbeitsfirmen haben eigene Tarife. Demnach nutzt verdi sehr wohl das Medieninteresse für Klicks zur Petition.
In der Stellungnahme geht es doch gar nicht um den Tarifvertrag, sondern um die immer noch offenen Fragen, die der ARD-Bericht aufgeworfen hat, meinen wir die selbe Stellungnahme??
ver.di würde seinen Mitgliedern bei Amazon gegenüber wohl kaum gerecht werden, wenn man jetzt das öffentliche Interesse nicht auch dazu nutzen würde den Tarifvertrag in die Diskussion zu bringen, nich wahr?
Die Petition ist überhaupt nur aufgrund der Medienberichterstattung entstanden, was sollte man denn sonst für Klicks nutzen, wenn nicht das Medieninteresse? Fischsuppe?
Demnächst wird den ver.dianern auch noch vorgeworfen, dass sie den Sauerstoff in der Luft nutzen um Argumente auszusprechen… böses Völkchen!
37.000 Stimmen völlig wertlos… das ich nicht lache!
Was macht denn verdi jetzt, nachdem Amazon keinen Tarifvertrag haben will? Gibt es irgendwelche Aktionen, Streiks oder weiterhin nur sinnlose Petitionen und Worthülsen?
Vielleicht diese unglaublich aufrüttelnde Aufkleber-Aktion wiederholen?
Wie sieht es eigentlich mit eurem Engagement für die Zalando-Mitarbeiter aus, die hätten es nötiger als wir?
Schon Scheiße, wenn man eine Gewerkschaft sein will und NULL ausrichtet.
Das wirst Du als Ver.di-Mitglied bei der nächsten Mitgliederversammlung erfahren!!!
Nichts als leeres Geschwafel.
Dein Selbstbildniss?!!
@ Urpf: Bitte erläutere doch mal den ver.di-Mitgliedern bei Amazon, welche Möglichkeiten sie haben, die Lage der Leiharbeiter bei Zalando zu verbessern.
Was jetzt kommen wird/muss ist doch wohl klar.
Bitte erklär Du uns doch mal, wie Du die Lage z. B. der Beschäftigten mit Level 1 Start verbessern würdest!
Kommen doch eh nur Stammtischparolen von Dir…
Warum?
@ Urpf: Weil Du scheinbar mehr Ahnung hast als ganz ver.di zusammen. Spiel mal St. Martin und teile Deine Weisheit mit uns Gewerlschaftsdummies… Deine fundierten Erläuterungen hier haben bisher durchaus einiges bewirkt. Eben nicht so, wie das leere Geschwafel, die sinnlosen Petitionen und die Worthülsen der Verdianer hier, mit denen sie Dich ja doch nur diffamieren wollen.
Auf Deinen Hinweis hin saßen wir nun den ganzen Abend zusammen und hatten den TV schon wieder in die Schublade abgelegt, weil wir den Leiharbeitern bei Zalando helfen wollten. Bei Zalando hat uns aber keiner reingelassen. Irgendwelche Tips?
@Joe Hill, die fundierten Erläuterungen von der/die/das Urpf haben einiges bewirkt? Hab ich was verpasst?
@Batman: Ja, Urpfs großer Plan ist doch, dass alles so bleibt, wie es ist. Wir rackern und wer anders streicht unsere Knete ein und wird dafür auch noch gefeiert. Das hat er doch bisher gut hingekriegt…
na ja Joe, der/die/das Urpf weiß wie hoch die Managergehälter sind, sonst aber doch wohl nichts, was in irgend einer Weise sinnvoll wäre.
Ich würde Urpf jetzt nicht überbewerten wollen. im Gegenteil, er/sie/es ist wohl eher einer der Clowns von denen vor kurzem Kollege Steinbrück sprach
ver.di startet eine Petition, um die öffentliche Welle mitzunehmen. In der Petition wird dann noch schnell der Ruf nach Tarifvertrag untergebracht. Allerdings war das nie Thema des Berichts. Also ist das durchaus fragwürdiges Verhalten.
Herr Batmann wirft ja fleißig mit Links um sich. Vermutlich hat er diesen übersehen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.konflikt-in-pforzheim-streit-ueber-amazon-betriebsrat-in-pforzheim.d198a2fd-2336-4199-8663-76f08a63ec27.html
Ich habe schon ganz persönliche Erfahrungen mit ver.di, und als ich die Hilfe der Gewerkschaft gebraucht hätte, war sie plötzlich ratlos… besonders schön, wenn man ein kleiner Azubi ist. Niemals hört man von einem Gewerkschaftsmitglied mal was Gutes über die Arbeit. Niemals wird erwähnt, dass jeder – JEDER – ungelernte Mensch die Chance hat, schnell einen ordentlich bezahlten Job zu erhalten. Amazon ist schlecht! Nur das zählt. Und ohne ver.di wäre das alles noch schlimmer. ver.di schreibt sich auch jede kleine oder große, positive Änderung auf die Fahne.
Ich kann dieses ständige Nörgeln und Jammern nicht verstehen. Und diese Blindheit gegenüber einer Gewerkschaft, die vor alle eine Sache interessiert: zahlende Mitglieder. Natürlich ist ver.di an Amazon interessiert, hier ist viel zu holen und das öffentliche Interesse groß. Aber wehe es wird uninteressant, dann stehen die Mitglieder alleine da.
man kann immer nur davor warnen, sogenannte U-Boote in einen BR oder Wahlvorstand zu installieren. Es könnte dadurch zu Missverständnissen kommen.
Ansonsten ist es völlig egal ob verdi an Amazon oder Zalando interessiert ist. Wir wollen einen Tarifvertrag, von mir aus auch mit der IG Metall (die machen i.d.R. die besseren Verträge)
Das Arbeitgeber wie Amazon dies nicht wollen und rumjammern, was das Zeug hält ist allen bekannt.
Ihr lest ja alle die Bildzeitung
Das interessiert aber hier niemanden. Schluss mit rumheulen sondern TV abschließen. Alles klar?
Über Petition rumzujammern bringt auch nichts, wäre alles nicht nötig, wenn auch Arbeitgeber wie Amazon sich an die Spielregeln halten würden.
Völlig richtiges Mittel um sich zu wehren
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article114128288/Zalando-will-nicht-so-wie-Amazon-sein.html
erstaunlich, sind wir die Messlatte für schlechtes Benehmen?
@URPF warum bist du eigentlich hier? Wenn du mit Verdi nix zu tun haben willst warum kommst du dann immer hier her? Außer sinnlose Kommentar wie “Verdi ist so böse, verdi macht ja eh nichts” Hier kämpft nicht die Verdi sonder die Mitarbeiter von Amazon Deutschland!!! Verdi hilft uns nur unsere Forderungen durch zu setzen!!!Was Verdi als nächstes vorhat geht dich doch eh nichts an, so wie es ausschaut arbeitest du bei Amazon an einer stelle wo alles in Ordnung ist und dieses wollen wir auch haben
Träum weiter.
Troll weiter.
Ich werde mich Eurer Pedition und auch dem Fragenkatalog in der Form nicht anschließen!!!
Da werden die unterschiedlichsten Notwendigkeiten im Interesse auch linksradikaler Spinnerreihen im Einheitsbrei vermischt.
Tariffragen und Solidarität mit Leiharbeitern sind Sachen für den Tarifvertrag.
Partnerfirmen, Sicherheits- und Ordnungsfragen, sowie Beförderungs- und Unterbringungsangelegenheiten sind zwischen GL und BR zu klären.
Man wird unglaubwürdig , wenn man alles was negativ ist oder auch nur klingt sammelt, mit einer polemisch aufgemotzten ARD-Story vermengt und über das – hoffendlich hinreichend verärgerte – Volk schüttet.
Das hat keinen guten Geschmack und es riecht auch nicht toll.
Überlast die Polemik den Schmierfinken von Presse und Funk.
Hallo Verdi ,
Amazon lehnt Tarifvertrag ab. Warum seit ihr die langsamste gewerkschaft beim streik andere wie igm oder DGB sind schneller . macht druck
wenn du mal nachdenkst kannst du die Frage auch selbst beantworten.
jede Gewerkschaft ist nur so stark und handlungsfähig wie ihre Mitglieder wollen.
Ohne streikwillige Kollegen wird keine Gewerkschaft der Welt etwas ausrichten. Also nicht ver.di fragen sondern die Kollegen im Betrieb sind die richtigen Ansprechpartner.
Nur wenn sie sagen, wir wollen den Arbeitskampf kann und wird es losgehen.
Aktuell kann doch jeder sehen, sofern man Nachrichten schaut, dass vielerorts gestreikt wird.
Das sind alles Arbeitnehmer aus den Betrieben, die sich organisiert haben.
Diese Kolleginnen und Kollegen haben im Gegensatz zu Amazon Arbeitern schon lange erkannt, dass man nur auf diesem Weg für gerechtere Löhne einstehen kann.
Hauptamtliche sind es wenige, die gemeinsam mit Tarifkommissionen Tarifverhandlungen führen.
Allein können Hauptamtliche gar nichts machen.
Warum sind denn so wenige Amazon-Mitarbeiter bei verdi?
“… im Gegensatz zu Amazon Arbeitern schon lange erkannt, dass man nur auf diesem Weg für gerechtere Löhne einstehen kann.”
Also weil sie zu dämlich sind?
weil viele Amazon Mitarbeiter befristet sind
Das war früher vielleicht so.
Jetzt sind die meisten unbefristet? Seltsam, in Rheinberg sind immer noch sehr viele befristete Kollegen.
Ja, die meisten sind unbefristet. Vielleicht verwechselst du das mit der Probezeit.
natürlich sind noch viele Kollegen befristet, nur gibt Amazon keine Auskünfte über die Anzahl. Befristung bis zu 2 Jahren heißt auch Probezeitverlängerung. Auch das ist hinreichend bekannt.
Auch ein mieses Mittel Grundrechte zu verhindern.
Moment. Die gesetzliche Probezeit beträgt sechs Monate. D.h. fängt jemand Mitte September an, befristet bis Ende Dezember, wird verlängert bis Mitte April, ist seine Probezeit Mitte März um. Wird besagter Kollege dann Mitte April entfristet, beginnt entgegen anderslautenden Gerüchten keine neue Probezeit.
Das befristete Verträge effektiv als eine Art “Probezeit” genutzt werden, um die Kollegen an der kurzen Leine zu halten, steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist aber, dass nach sechs Monaten kontinuierlicher Beschäftigung (d.h. vor Auslaufen des Vertrages erfolgt die Verlängerung) die Probezeit, innerhalb derer man ohne Angabe von Gründen gekündigt werden kann, abgelaufen ist.
genau Ruhrpott, fragst Du die Leute die noch befristet sind, sagen alle die eine Festeinstellung wollen, dass sie die Entfristung erst mal abwarten wollen. Erst dann wollen sie sich organisieren oder einfach mal das Maul aufmachen. Der Arbeitgeber kann jeden befristeten Vertrag auslaufen lassen, ohne Angabe von Gründen. Das ist für die betroffenen Menschen durchaus mit der Verlängerung einer Probezeit vergleichbar. Die 6 Monate Probezeit heißt nur, dass in diesem Zeitraum keinerlei Kündigungsschutz besteht. Das ist bei Amazon aber auch der einzige Unterschied.
@ Urpf: Wieviele MA von Amazon sind denn bei ver.di? Du scheinst da ja bestens Bescheid zu wissen…
es wird nie ein Tarifvertrag geben. Wer will den streiken, wen die meisten Amazon Mitarbeiter Angst haben zu streiken. Der Zusammenhalt ist auch so eine Sache…
Zu mindest die ver.di-Mitglieder bei Amazon brauchen keine Angst vor dem Streiken zu haben.
Irrtum, Streik ist ein Grundrecht, welches jeder hat.
Der einzige Unterschied zu Gewerkschaftsmitglieder ist der, dass diese Streikgeld bekommen und die Nichtmitglieder bekommen keins.
Streiken dürfen aber alle!!!
Angst ist wieder etwas anderes. Wer Angst nutzt um nicht handeln zu müssen, kann sich von mir aus weiter fürchten. Viel Vergnügen
http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Verkehrte-Welt-bei-Amazon-Wahlvorstand-kritisiert-verdi-_arid,402049.html
schon sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Arbeitgeber diesen Anwalt bezahlt.
Man stellt sich die Frage, ob der Wahlvorstand dies auch beschlossen hat?
Warum sind nur Superloyale dabei?
Vermutlich bekommen die Kollegen dann einen BR, der alles macht was der AG will. Muss man abwarten………
Es ist noch gar nicht so lange her, da hat der gleiche Arbeitgeber BR Wahlen mit allen möglichen mehr oder weniger legalen Mitteln versucht zu verhindern. Die alten Hasen unter uns wissen sicherlich was gemeint ist.
Nun der Gesinnungswandel – die werden ihre Einstellung niemals ändern sondern versuchen nun einen Alibi Marionetten Betriebsrat zu installieren. Der Anwalt dient dazu, die Wahl zu überwachen, damit sie aus förmlichen Gründen nicht angefochten werden kann.
Ihr werdet sehen, so wird es kommen.
Auch ver.di sollte sich genau überlegen, wie man sich in dieser Situation verhält. Echt starker Tobak das Ganze………….
Es ist gesetzlich festgeschrieben, dass ein Anwalt hinzugezogen werden kann, damit keine Fehler gemacht werden. Es ist auch geregelt, dass der Arbeitgeber dafür aufkommen muss.
Was hat der Wahlvorstand mit dem späteren Betriebsrat zu tun?
Verdi will mitreden, der Wahlvorstand hat keinen Bock darauf. Verdi ist beleidigt und macht was? Na, das einzige, was diese Gewerkschaft kann: Unterstellt, vermutet, polemisiert und lügt.
Urpf funktioniert wie auf Bestellung
Immer die gleiche Leier: Unterstellt, vermutet, polemisiert, lügt usw. usw. langweilig
@Urpf
worauf der wahlvorstand keinen bock hat ist hier mal völlig egal, die gerwerkschaften haben das recht jemanden in den wahlvorstand zu berufen ( falls kein gewerkschaftsmitglied in den wahlvorstand gewählt wurde) die von der gewerkschaft berufene person hat kein stimm recht, sondern ist nur als beobachter und in beratener funktion anwesend.
*Unterstellt, vermutet, polemisiert und lügt* das trifft auch auf amazon zu!!!!
“ver.di sei aber sehr wohl angeboten worden, einen Amazon-Mitarbeiter, der der Gewerkschaft angehört, als außerordentliches Mitglied zu entsenden. Das Betriebsverfassungsgesetz untersage, dass ein hauptamtlicher Gewerkschafter als Wahlbeobachter mit am Tisch sitze.”
Das ist doch auch für einen Gewerkschafter leicht zu verstehen.
“Das Betriebsverfassungsgesetz untersage, dass ein hauptamtlicher Gewerkschafter als Wahlbeobachter mit am Tisch sitze.”
wo soll das denn stehen? Jedenfalls nicht im Betriebsverfassungsgesetz,
bei der Auszählung haben sie sogar einen Rechtsanspruch auf Beobachtung lt. BAG
@batmann
du weisst doch, urpf plappert doch immer alles nach was ihm amazon erzählt!!!
und wenn der wahlvorstand solche dinge über die presse auch noch raushaut, dann sollten die kollgen in pforzheim die diesen wahlvorstand gewählt haben, am besten sehr vorsichtig sein über die aussagen der leute.
den hier scheint die GL einen sehr starken einfluss aus zuüben!!!!
Wie gut, dass der Wahlvorstand in Rheinberg zum überwiegenden Teil aus Ver.di-Mitgliedern besteht. Da interessiert mich auch weniger die Farbe des Bandes, da mir die Person dahinter wichtiger ist.
Morgen ist bei uns übrigens die Wahl. Und während die Vorgesetzten sich jetzt langsam (!) darum kümmern, wie sie das organisieren wollen (Mitarbeiter in Gruppen nach oben schicken ist für beide Seiten sinnvoller als ein unorganisiertes “Ich möchte jetzt wählen”), fallen einige Kollegen aus allen Wolken, wenn sie erfahren, dass die Wahl morgen schon ist. Das Wahlausschreiben hängt nicht erst seit gestern an zwei prominenten Stellen aus, aber wer den ganzen Tag mit Scheuklappen durchs FC läuft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er von einer exzessiv beworbenen Wahl nichts mitbekommt…
Und wem JETZT erst auffällt, dass er morgen frei hat und auch keinen Bock hat, für die Wahl extra zu kommen, der hat Pech gehabt. Der Weg zum Wahlvorstandsbüro ist in der Kantine beschrieben, der Termin der Wahl steht seit Januar fest, die Schichtpläne gibt es seit Anfang des Jahres, und ein gewisses Maß an Eigenverantwortung gehört schon dazu. Oder erwarten diese Leute, dass ihre Leads sie an die Hand nehmen und ihnen am besten auch noch zeigen, wo sie ihr Kreuz machen müssen?
Einige Kollegen scheinen ja schon von der bloßen Tatsache, dass sie mehr als eine Auswahlmöglichkeit haben, vollkommen überfordert zu sein. Der Klassiker ist “Ich weiß nicht mal, wer zur Wahl steht” (die Kandidatenlisten hängen direkt neben dem Wahlausschreiben, Plakate mit Fotos der Kandidaten für die meisten Listen hängen direkt vor den Spindräumen), gefolgt von “Ich kenne davon keinen” (wie auch, wenn man tagein, tagaus zur Arbeit trottet und außer dem eigenen Lead und Manager nur mit immer den gleichen drei Kollegen Kontakt hat). Sorry, aber irgendwo hört mein Verständnis dann doch auf.
genau diese Leute brauchen Arbeitgeber wie Amazon. Für uns nichts neues, willkommen in der schönen heilen Amazonwelt.
Trotzdem wünsche ich viel Erfolg und eine gute Wahlbeteiligung
Ich Wünsche den Kollegen in Rheinberg für Morgen alles gute und das euer Wunschergebniss in Erfüllung geht.
Beste Grüsse aus
Werne
Die gute Nachricht ist, dass wir nur vier Listen haben, da hat die Ver.di-Liste größere Chancen, viele Kandidaten in den BR zu bekommen. Nach dem, was ich aus anderen Lagern gehört habe, sind dort Listenzahlen um die 20 die Regel.
Eine der anderen Listen firmiert unter dem Kennwort “Forum”, obwohl es sich dabei nur um wenige Mitglieder des bisherigen Mitarbeiterforums handelt und andere Mitglieder auf anderen Listen untergekommen sind, eines sogar bei Ver.di. Dafür ist die Forums-Liste auch die einzige mit Area Manager.
Leider gibt es auch Kollegen, die die Ver.di-Liste schon deshalb ablehnen, weil viele der Kandidaten ein gelbes Band tragen. Dass es sich zumindest bei einigen davon um langjährige überzeugte Gewerkschaftler handelt, die auch unter den Kollegen, die sie tatsächlich als Leads erlebt haben, einen guten Ruf haben (sprich: Keine bloßen Erfüllungsgehilfen der GL), will diesen Paranoikern nicht in den Kopf, und deshalb wählen sie lieber irgendwelche anderen Listen mit Leuten, die nicht wirklich Ahnung haben (große Klappe im Vorfeld bedeutet nicht, sich hinterher vom AG nicht über den Tisch ziehen zu lassen), solange ihr Band nur dunkelblau ist.
wieviel Leute sind wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind qua Betriebsverfassungsgesetz sämtliche Personen, die am Tag der Wahl im FC Rheinberg beschäftigt sind (ausgenommen leitende Angestellte). Die genaue Zahl weiß ich nicht und wenn ich sie wüsste, dürfte ich sie vermutlich auch nicht hier nennen.
rund 2800 Leute seid ihr
wer wahlberechtigt ist weiß ich. Die Anzahl beschäftigter Arbeitnehmer gehört nicht zu Betriebsgeheimnissen – aber ist OK.
Wie groß wird der Betriebsrat?
Der BR soll laut Wahlausschreiben 21 Mitglieder haben, davon mindestens 5 Frauen. Die Wahl beginnt heute um 9 Uhr, ab 19 Uhr ist Auszählung.
Sollte sich das hier jedoch bewahrheiten:
http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/rheinberg/nachrichten/amazon-peilt-ueber-6000-mitarbeiter-an-1.3235108
Dann wird nicht nur die ab heute umgesetzte Entzerrung der Schichtzeiten von In- und Outbound nicht ausreichen, um das Parkplatzproblem zu lösen – es wären auch in zwei Jahren Neuwahlen erforderlich, wenn die Zahl der Beschäftigten bis dahin um die Hälfte gestiegen ist.
den Artikel hab ich auch gelesen, ist aber nicht gesichert. Wenn es so sein sollte, hast Du Recht. Aber sehen wir mal wie diese Wahl audgeht, bin sehr gespannt
Schreibst sicher ein paar Fakten hier rein, oder? Das Wahlergebnis muss ja ausgehängt werden, so kann es jeder lesen.
Erster Eindruck von heute: Wow, so eine Wahlbeteiligung müsste es mal bei einer Bundestagswahl geben. Der Wahlvorstand kam zwischenzeitlich ganz schön ins Schwitzen, und die Schlange reichte zeitweilig bis zur Schleuse. Amazon hat immerhin bei der Organisation ausnahmsweise mal alles richtig gemacht und die Mitarbeiter nach Plan zur Wahl geschickt. So war zwar viel los, ein Chaos blieb jedoch erfreulicherweise aus.
In der Spätschicht dürfte es noch etwas enger werden, da sechs Stunden Wahlzeit in der Frühschicht gerade mal vier Stunden in der Spätschicht gegenüberstehen.
Einige Kollegen haben sich durch ihre Weigerung zu wählen auch bei den Kollegen, denen an einem Betriebsrat etwas liegt (und das scheinen dem Andrang zufolge sehr viele zu sein) sehr beliebt gemacht. Und wieder andere haben noch gar nicht gerafft, was überhaupt gewählt wird – “Betriebsrat? Was das?” Das sind diejenigen, die nicht mal wissen, dass sie als Arbeitnehmer überhaupt Rechte besitzen.
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/der-ansturm-auf-die-wahlurne-id7719783.html
Frisch aus der Persse für die Kollegen in Rheinberg!!!!!
LG
aus Werne
dumm nur das die Hauspresse von Ver.di da heute reinschreibt das die Wahl gestern war.
Tja, so ein Käseblatt, das es seit Ver.di in Rheinberg aktiv ist, dort täglich kostenlos ausliegt und schön anti Werbung betreibt hat es auch nicht leicht mit gutem Personal.
Aber interessant zu sehen, wie gut doch hier manch träumender Wahlvorstand über seine Wähler denkt. Und exzessive Wahlwerbung sieht für mich anders aus als eine handvoll roter kampfenten zu verteilen.
Sehr guter Hinweis, wie sieht denn für dich exzessive Wahlwerbung aus?
Zumal zu berücksichtigen ist: Macht man während der Arbeitszeit zuviel Werbung, stört es den Betriebsablauf. Macht man es aber außerhalb, beschweren sich die Leute, weil man sie in ihrer Pause stört/am Feierabend aufhält usw.
Und wer die aufgehängten Plakate noch übersieht, weil er “immer gleich in den Spindraum eilt und dann gleich zur Arbeit geht” (O-Ton), der würde auch eine 20×30-Meter-Projektion auf jeder Hallenwand nicht wahrnehmen. O-Ton: “Da oben hängt immer soviel aus, das sehe ich mir gar nicht an.” Wenn man doch weiß, dass Betriebsratswahl ist, dann hält man doch Ausschau nach solchen Sachen… Aber es ist mal wieder typisch: Die Leute, die mit Scheuklappen durchs FC laufen und links und rechts nichts wahrnehmen, beschweren sich hinterher am lautesten, weil ihnen niemand etwas gesagt hat. (Und wenn man ihnen was sagt, hören sie nicht zu, beschweren sich aber hinterher, man habe ihnen nichts gesagt.)
Genau wie die Leute, die keinen Bock haben, nach 19 Uhr noch (unbezahlt) die Auszählung mit anzusehen, hinterher am lautesten “Wahlbetrug” schreien werden. Hauptsache meckern, aber selbst nichts tun.
Carmen Friemond, zuverlässig und unaufgeregt wie immer. So lob ich mir das.
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2013/03/13/lokalzeit-duisburg-amazon-betriebsrat.xml
aha, Glückwunsch – der Wähler hat gesprochen
Das ist mal eine Wahlbeteiligung, was?
Richtig und deine Befürchtungen sind gottseidank nicht aufgegangen
Manchmal ist es gut falsch zu liegen
Also wenn die Nachrichten stimmen die man so Lesen kann und die Verdi-Liste die absolute mehrheit erreicht hat, kann ich nur sagen Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen erfolg.
Die Kollegen in Rheinberg haben die Richtige entscheidung Getroffen, wir in Werne hoffen natürlich auch auf so einen erfolg wenn es soweit ist.
LG
aus Werne
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/verdi-holt-bei-betriebsratswahl-im-amazon-lager-15-von-21-sitze-id7723808.html
Kollegen Ihr seit der Hammer!!!!
LG
aus Werne
Wir haben anders als “langes” behauptet, durchaus exzessiv Werbung betrieben, sehr viele Kandidaten auf die obersten Plätze gesetzt, die viele Stimmen ziehen, und darüber hinaus können wir mit Tim Schmidt einen Listenvertreter bieten, der Gewerkschafter mit Leib und Seele ist und schon Erfahrung als Betriebsrat hat. Das ist offenbar bei genügend Leuten richtig angekommen.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass jemand anderes als Tim Vorsitzender des Betriebsrates wird. Einige Leute werden sich sicher wieder an seinem Lead-Bändchen stören, aber jeder, der Tim tatsächlich kennt, weiß, dass er zuerst Gewerkschafter ist.
Hier noch eine Zahl: Es haben offenbar 69 Prozent (!) der Belegschaft ihr Kreuz bei Ver.di gemacht. Ich glaube, eindeutiger kann ein Ergebnis kaum ausfallen. Und bei 15 Plätzen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Ersatzmitglieder häufiger mal zum Zuge kommen.
wenn man das verteilen von Kampfenten und Aushängen von Plakaten als exzessiv bezeichnen möchte, bitte. Ich sehe das etwas anders, aber seis drum .Gratulation an die Liste, bin gespannt was so kommt.
Die anderen Listen haben ja fast gar keine Werbung gemacht.
Großer Verlierer ist Liste 2, die es nicht mal geschafft hat, ein Plakat zu erstellen. Amazon hat allen Listen angeboten, Plakate auf Firmenkosten zu drucken, was Liste 1 und 4 auch angenommen haben. Ver.di (Liste 3) hat darauf verzichtet und auf Gewerkschaftskosten ein Hochglanzplakat drucken lassen, das in verkleinerter Form außerdem an die Beschäftigten ausgehändigt wurde.
Der Betriebsrat in Rheinberg hatte seine konstituierende Sitzung und ist somit offiziell im Amt.
Unser Tim im Interview:
http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/rheinberg/nachrichten/ab-sofort-kuemmert-sich-der-betriebsrat-um-amazon-1.3285824
Nochmal Tim (und Jörg):
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/ansprechpartner-fuer-3000-kollegen-id7781497.html
in Muc ist es gerade cool da macht der Br mehr kaputt als das er aufbaut
und das mit ganzer kraft
geht es konkreter?
Konkreter ginge es durch aus aber Big Brother is wachting you and me…..
… was?
Ernsthaft. WAS?
Nee, wirklich. WAS?!?
ja dann ist es egal.