aktion rückschreiben2


Schreiben Sie an Amazon:
dass für Sie Qualität im Versandhandel mehr heißt, als schnell und preiswert: Gute Arbeitsbedingungen
dass es keine Gewinne auf Kosten der Belegschaft geben darf.
Die Bezahlung liegt weit unterhalb des Branchentarifs, den die Konkurrenz ihren Mitarbeitern zahlt.
dass Amazon Mitarbeiter unbefristet einstellen soll.
2 Drittel der KollegInnen bei Amazon in Bad Hersfeld haben nur befristete Arbeitsverträge. Die Planung der eigenen Zukunft ist für sie unmöglich.
dass Amazon überzogenen Leistungsdruck stoppen muss.
Amazon arbeitet bei der Behandlung der Mitarbeiter mit Methoden von gestern und versteht unter Mitarbeitermotivation leider nur Druck.
So funktioniert es:
Brief an Amazon herunterladen, öffnen und ausdrucken.
Stellen Sie sich hinter die Forderungen der KollegInnen bei Amazon und unterschreiben Sie den Brief.
Schicken Sie den Brief an Amazon in Bad Hersfeld.
Sie haben eine Rückantwort erhalten? Hinterlassen sie die Amazon-Antwort hier als Kommentar oder schreiben Sie uns eine Mail ().

 

amazon paket1

Noch besser:
Sie haben ein Amazon-Paket, das Sie zurückschicken wollen? Stecken Sie den Brief in einem Kuvert in das Paket und verschicken Sie ihre Beschwerde auf diesem Weg. So merken Kolleginnen und Kollegen, die ihr Paket auspacken direkt, dass ihr Anliegen auch außerhalb des Amazon-Lagers Unterstützung findet.

 

Amazon hat bereits geantwortet und auf unseren Brief reagiert und wir haben natürlich entsprechend auf die Marketing-Antworten reagiert und unseren Brief angepasst, um auf die Ausflüchte von Amazon entsprechend zu antworten.

  • Noch besser:

    Sie haben ein Amazon-Paket, das Sie zurückschicken wollen? Stecken Sie den Brief in einem Kuvert in das Paket und verschicken Sie ihre Beschwerde auf diesem Weg. So merken Kolleginnen und Kollegen, die ihr Paket auspacken direkt, dass ihr Anliegen auch außerhalb des Amazon-Lagers Unterstützung findet.

    Ist sinnfrei! Weil landet eh im Müll laut Arbeitsanweisung.

    Kommentar von: Bass - 14.10.2011, 14:27
    • Die Kollegen in der Warenrücknahme werden schon dafür sorgen, dass die Briefe ankommen. Da bin ich mir sicher

      Kommentar von: Julian - 15.10.2011, 06:40
  • wie wäre es denn wenn wir diesen Text auf ein kleines Blatt ausdrucken, und alle Verdianer die beim Packen arbeiten legen diesen mit ins Paket rein...muss ja keine mitbekommen :-)

    Kommentar von: Verdianer - 15.10.2011, 19:04
  • Geht's noch? :-(
    Auf Grund der Datenbanken kann man genau nachvollzieher wer welches Paket gepackt hat. Das ist auch nicht Sinn der Sache und wäre arbeitsrechtlich vermutlich sehr bedenklich.
    Macht das auf keinen Fall!!!!!!!!!

    Kommentar von: Arbeiter - 16.10.2011, 12:12
  • mal sehen, wann es die ersten Kundenrezensionen mit dem Briefinhalt gibt. Häufig wird ja auch Amazon als Händler und nicht nur das Produkt bewertet. Könnte auch sein, dass etwas in die Foren geschrieben wird.

    wäre interessant zu wissen, wie darauf reagiert wird..........

    Kommentar von: Der Weihnachtsmann - 16.10.2011, 17:00
  • @verdianer, das würde Abmahnungen und Kündigungen hageln, und das zu recht.

    Kommentar von: Der Weihnachtsmann - 16.10.2011, 17:01
  • Liebe KollegInnen,
    untenstehend die Antwort, die ich heute von Amazon auf mein Schreiben "Aktion Rückschreiben" erhalten habe.
    Kollegiale Grüße
    M. Menges


    Guten Tag, Frau Menges,

    herzlichen Dank für Ihr Schreiben an Amazon.de.

    Amazons Ziel ist es, Kundenwünsche zu erfüllen und Kundenerwartungen zu übertreffen. Daran arbeiten alle Mitarbeiter, und gerade unsere Kollegen in den Logistikzentren spielen hier eine wichtige Rolle. Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter in den Logistikzentren ist uns sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter werden mit Respekt behandelt. Für ihre Leistungen erhalten unsere Mitarbeiter in den jeweiligen Regionen konkurrenzfähige und leistungsbezogene Gehälter, die aus verschiedenen Komponenten bestehen; neben dem Stundenlohn beinhaltet die Bezahlung einen Bonus – auch für saisonale Mitarbeiter.

    Langfristige Mitarbeiter erhalten neben Lohn und Bonus auch Mitarbeiteraktien. Nicht zuletzt dadurch, dass wir Mitarbeiter durch Aktien zu Miteigentümern machen, sodass sie direkt am Unternehmenserfolg partizipieren, stärken wir das positive Arbeitsumfeld. Das große Interesse unserer befristeten Mitarbeiter, bei uns in langfristige Beschäftigungsverhältnisse übernommen zu werden, zeigt dies. Das Ziel von Amazon war und ist es, möglichst viele von den erfolgreichen befristeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu übernehmen.

    Personalthemen wie die Arbeitsplatzsituation besprechen wir ausschließlich im direkten Kontakt mit Mitarbeitern bzw. deren Organ, dem Betriebsrat, da bitten wir um Ihr Verständnis.

    Freundliche Grüße

    Heike Schmitt
    Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.
    http://www.amazon.de

    Kommentar von: Manuela Menges - 26.10.2011, 05:34
    • Amazons Ziel ist es, Kundenwünsche zu erfüllen und Kundenerwartungen zu übertreffen. Daran arbeiten alle Mitarbeiter, und gerade unsere Kollegen in den Logistikzentren spielen hier eine wichtige Rolle. Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter in den Logistikzentren ist uns sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter werden mit Respekt behandelt. Für ihre Leistungen erhalten unsere Mitarbeiter in den jeweiligen Regionen konkurrenzfähige und leistungsbezogene Gehälter, die aus verschiedenen Komponenten bestehen; neben dem Stundenlohn beinhaltet die Bezahlung einen Bonus – auch für saisonale Mitarbeiter.

      und weil das alles so toll ist, laufen uns die Miterbeiter seit Jahren in Massen weg, sind krank oder werden wieder rausgeschmissen. Ein Kommen und Gehen ganz nach amerikanischen Muster.........
      toll !

      Kommentar von: Der Weihnachtsmann - 26.10.2011, 16:57
  • Amazon wird wohl nicht schreiben wollen, dass man gerne die Gesundheit der Mitarbeiter aufs Spiel setzt, indem man für die belastende Arbeit keinen sinnvollen Freizeitausgleich schafft.
    Interessant finde ich immer wieder den Hinweis auf die >>jeweiligen Regionen konkurrenzfähige und leistungsbezogene Gehälter<<. Genauso gut könnte man sagen: "Würdest Du in Afrika wohnen, dann hättest Du weniger Lohn - also sei zufrieden!" Vergleichbar ist Amazon nicht direkt in der Region, wenn man es mit anderen Logistikunternehmen vergleichen will. Amazon ist aber kein Logistikunternehmen. So ist es in Bad Hersfeld z.B. die Firma Hagemeyer, die korrekt als Handelsunternehmen geführt wird, und als solches auch die im Handel üblichen Löhne zahlt. Da sieht das große Imperium namens Amazon aber ganz und gar nicht so aus, als zahlten sie "konkurrenzfähige Gehälter".

    Kommentar von: Der Osterhase - 02.11.2011, 18:23
  • Oh Mann ich versteh ehrlich gesagt das ganze gehetze nicht!
    Ich arbeite seit 5 Jahren bei Amazon in Leipzig und ich muß ganz ehrlich sagen dass das die beste Anstellung ist die ich jemals hatte!!
    Ich hatte weder irgendwann Probleme mit Vorgesetzten noch kam irgendjemand bei mir an und versuchte irgendwie Leistungsdruck auszuüben.
    Im Gegenteil wenn ich mal zu meinem Manager gegangen bin weil ich kurzfristig Frei brauchte gabes noch nie Probleme.
    Es muß eben ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein (Wenn ich zum Beispiel keinerlei Bereitschaft zeige mal ne Überstunde zu machen muß ich mich auch nicht wundern wenn der Manager manche Ü-Abbaugesuche ablehnt).
    Und zu dem Kommen und Gehen der Kollegen kann ich nur sagen wenn das Arbeitsamt Leute zu Amazon schickt die schon Jahrelang nicht mehr gearbeitet oder einfach nur keine Lust haben ist klar dass das nix werden kann.
    Ich seh das so dass diese Leute froh sein müssten dass es Amazon gibt denn bei anderen Firmen würden sie nicht mal die Chance erhalten sich zu beweisen.
    Und ich sehe jedes Jahr wie manche die wirklich arbeiten wollen und sich anstrengen auch dafür mit Verträgen belohnt werden.
    Abschließend möchte ich nur noch mal klarstellen es wird niemand gezwungen bei Amazon zu arbeiten denkt mal drüber nach!!!

    Kommentar von: Faxe963 - 10.11.2011, 16:42
    • "Wenn ich zum Beispiel keinerlei Bereitschaft zeige mal ne Überstunde zu machen muß ich mich auch nicht wundern wenn der Manager manche Ü-Abbaugesuche ablehnt"

      - Ist das nicht ein Widerspruch? Wenn ich Ü-Abbau beantrage habe ich doch schon Überstunden geleistet! D. h. ich habe Amazon Arbeitszeit vorgeschossen und Amazon steht bei mir in der Kreide... Wenn mir der Ü-Abbau dann nicht gewährt wird, wenn ich ihn brauche, braucht Amazon sich nicht zu wundern, wenn ich keine Überstunden mehr mache...

      Kommentar von: Kollege von FRA3 - 23.11.2011, 14:53
    • Ja, dann..... Auf nach Leipzig, wo bei Amazon Milch und Honig aus den Wasserspendern tropft.
      Dass Du noch keine bessere Anstellung hattest, das tut mir Leid für Dich, aber es gibt bessere Anstellungen. Natürlich sind die schwerer zu finden und manchmal muss man eben in den sauren Apfel beißen und vielleicht auch einige Zeit die Amazonsuppe löffeln, bis man etwas anderes findet, aber es wird keiner gezwungen??? Nö, man kann ja auch einfach Hartz4 beziehen, weil das ja immer wieder in den Medien als ein "Luxusleben vom Feinsten" hingestellt wird.
      Eine lustige Darstellung von Dir, dass man zu Überstunden bereit sein sollte, wenn man mal Ü-Abbau haben möchte. Ich denke, Überstunden kann man auch nur dann abbauen, wenn man sie vorher auch geleistet hat, oder stehe ich da irgendwie auf dem Schlauch? Vielleicht verstehst Du auch gar nicht, um was es hier so geht. Das kommen und gehen bezieht sich auch nicht immer auf neue Mitarbeiter. Zum 31.12. letzten Jahres wurden etliche Leute gefeuert, die wirklich gute Arbeit gemacht haben. So manch fauler Depp hingegen wurde behalten. Dabei waren viele schon mehrfach bei Amazon beschäftigt, sowohl bei den Guten als auch bei den Deppen. Warum nimmt denn Amazon immer nur saisonal Arbeiter auf? Doch wohl nur, um Arbeitsverträge befristen zu können. Und womit sind diese geringeren Löhne bei den Neuen gerechtfertigt? Die werden maximal 3 Tage angelernt und dann sollen sie arbeiten wie all die Kollegen. Dann sollten sie auch die gleiche Kohle bekommen. Ich habe das noch nie erlebt, dass jemand bei einem Anlernberuf eine Zeit lang weniger Geld bekommt. Genauso bescheuert ist bei einem Anlernberuf eine Probezeit von 6 Monaten. Man sieht doch hier schon nach 3 Wochen, ob jemand gut arbeitet oder nicht - Also sollten die üblichen 3 Monate erst Recht ausreichen. Aber das Kündigen ist so ja viel leichter, wenn man gleichzeitig einen gewissen Beschäftigungsgrad erreichen muss.
      Gib mal bei Youtube "Angst bei Amazon" ein. Da sieht es auch nicht gerade so aus, als ob es in Leipzig nun soooo viel besser laufen würde.

      Kommentar von: Der Osterhase - 11.11.2011, 15:28
  • "Ich arbeite seit 5 Jahren bei Amazon in Leipzig und ich muß ganz ehrlich sagen dass das die beste Anstellung ist die ich jemals hatte!!
    Ich hatte weder irgendwann Probleme mit Vorgesetzten noch kam irgendjemand bei mir an und versuchte irgendwie Leistungsdruck auszuüben.
    Im Gegenteil wenn ich mal zu meinem Manager gegangen bin weil ich kurzfristig Frei brauchte gabes noch nie Probleme."

    Was mir besonders auffällt ist, dass du da angeblich schon 5 Jahre arbeitest aber bei Amazon immer noch ein "Hans Wurst" bzw. Leibziger-Allerlei bist! Es ist daher fraglich, ob du tatsächlich ein gewöhnlicher Mitarbeiter bist? So rosig wie du schreibst, könnte man doch glatt vermuten, dass du in der obersten Amazon- Liga mitspielst! ;-)

    Kommentar von: teddybear - 14.11.2011, 12:30
  • Herzerfrischend und allerliebst, was hier so an Kommentaren kommt.
    "Seit 5 Jahren dabei und .....(Lobhudeldidei)"
    Merkwürdig, solche Gefühle sind unsereinem nach sovielen Jahren noch nicht untergekommen.
    Tut man in Leipzig irgendwas in die Trinkflaschen, das solche Glücksgefühle aufkommen?
    Muss wohl bei mir dran liegen, das Ich bei flüssigkeitsbedarf dem Hahn auf der Toilette den vorzug gebe ;-)

    Kommentar von: Alfred Tetzlaff - 14.11.2011, 18:31
  • Na Gott sei dank, dass man hier auch ándere Meinungen akzeptiert und nicht nur Leute die ins gleiche Sklaventreiberhorn blasen. Peinlich peinlich.
    Aber es ist ja eh einfacher sich das schlechte rauszupicken. Einfach wieder nur Jammerdeutsche.
    Und auch dieses Jahr werden am 31.12. wieder Leute nicht verlängert und nicht "gefeuert".
    Weiterhin kannst du ja mal fragen woher das Tier 0 bei neuen Leuten kommt? das war unter anderen auch ein Vorschlag von Mitarbeitern und des BR in HEF, aber das ist ja sicher auch nicht wahr. weil nicht sein kann was nicht sein darf.

    Kommentar von: Der Weihnachtsmann - 15.11.2011, 18:58
    • Hallo Weihnachtsmann, nach meinen Infos ist Tier0 keine Idee des BR. Kannst du erklären wie du auf die Idee kommst?

      Kommentar von: Julian - 17.11.2011, 06:16
    • Das würde ich auch gerne mal wissen. Und von den Mitarbeitern kommt das ganz bestimmt nicht. Was soll denn der Blödsinn. Und gerade stand der BR mit Amazon vor Gericht, weil er nicht gefragt wurde, als Amazon den Zeitraum von 6 Monaten auf 12 Monate ausdehnen wollte. Abgesehen davon: Das schlechte fällt natürlich immer mehr auf, aber ich kann über bisherige Arbeitgeber nicht ansatzweise in dieser Vielzahl Mängel anprangern. Ich kann selbst auch nicht von Sklaventreiberei sprechen - mir machte bisher auch niemand Druck, aber das Umfeld stimmt einfach nicht, die Planung ist miserabel, die Freizeitgestaltung fällt aufgrund der Schichtpläne schwer, Schlangen an den (nur 2!) Waschbecken auf dem Weg in die Kantine, für manche auch ewig lange Wege bis zu diesen Waschbecken, um nur einige wenige Unstimmigkeiten zu nennen! Diese Dinge haben für mich auch etwas mit dem "menschlichen Umgang" mit seinen Mitarbeitern zu tun. Auch das ist eine Frage von Fairness.

      Kommentar von: Der Osterhase - 17.11.2011, 08:00
  • @Osterhase, dazumal war der BR auch noch ein anderer. Und du kannst mir glauben, dass dieser Vorschlag nicht von der GL kam oder zumindest es von ihr nur als Vorschlag aus den Mitarbeiterreihen aufgenommen wurde. Nur frag ich mich warum der BR da zugestimmt hatte? man hätte sich auch dazumal wehren können, wurde aber nicht gemacht, frag doch mal warum? Das die Lohnerhöhung, oder besser die Umverteilung jetzt solche Wellen schläg ist ja verständlich. Ausserdem stand ja nicht die Umverteilung vor Gericht sondern das Mitbestimmungsrecht des BR´s, oder?
    Ich FRA1 gibts da wohl 5mal mehr Waschbecken und da die meisten Mitarbeiter eh vor der Pause auf Toilette und Händewaschen gehen dürfte es kein Anstehen geben.

    Kommentar von: Der Weihnachtsmann - 20.11.2011, 12:44
  • [...] einem Monat haben wir eine Briefaktion gestartet, um Kunden die Möglichkeit zu geben, ihren Unmut über den Umgang von Amazon mit den eigenen Mitarbeitern, [...]

    Kommentar von: ver.di amazon - Neuer Brief an Amazon - 23.11.2011, 17:44
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